16 December 2012 · Source: SafeTRANS News · Download PDF

Projekt DIAMONDS: ModellbasiertenIT-Sicherheitstestim Fokus

Wachsende Sicherheitsbedenken von Endbenutzern, Anbietern und Regulierungsbehörden gemeinsam mit der tatsächlich steigenden Bedrohung durch Hacker-Angriffe auf vernetzte Systeme, stärken die Nachfrage nach Methoden und Werkzeugen, mit denen sich IT-Sicherheit prüfen und belegen lässt. Das ITEA-geförderte Forschungsprojekt DIAMONDS entwickelt systematische, modellbasierte Test und Überwachungsansätze für die Prüfung von IT-Sicherheitseigenschaften in softwaregesteuerten, vernetzten Systemen. Ziel des Projekts ist es, die Sicherheit von Systemen und Anwendungen durch eine systematische Prüfung von ITSicherheitseigenschaften zu erhöhen und gleichzeitig über den Weg der Testautomatisierung und des modellbasierten Testens kosteneffiziente Lösungen zu entwickeln.

Die Projektergebnisse werden entlang von acht Fallstudien aus den Anwendungsbereichen Automobilelektronik, Smart Cards, Bankwesen,Telekommunikation, Industrieautomation und verteilte Funknetzwerke entwickelt und validiert. Zu den innovativen 

Ergebnissen des Projekts zählen bereits heute Techniken für den modellbasierten Robustheitstest durch Smart Behavioural Fuzzing, Techniken für den modellbasierten Passivtest, die Dokumentation und Wiederverwendung von Know-how in Form von Security Test Pattern und eine Methodik für den Risiko-basierten IT-Sicherheitstest. Die Überführung von ausgesuchten Projektergebnissen in Standardisierungsaktivitäten beim European Telecommunications Standards Institute (ETSI) sorgen für eine nachhaltige Konsolidierung und Verfügbarkeit der Projektergebnisse. Direkte Anschlussprojekte, wie z.B. das FP7 Projekt RASEN (Compositional Risk Assessment and Security Testing of Networked Systems) erlauben darüber hinaus den gezielten Ausbau interessanter und vielversprechender Forschungsschwerpunkte.

Im DIAMONDS Projekt bündeln sich ergänzende interdisziplinäre Expertisen und Technologien der Partner aus Österreich, Finnland, Frankreich, Deutschland, Luxemburg und Norwegen, die gemeinsam ein weitverzweigtes Kompetenznetzwerk durch Partnerschaften mit Industrie und Forschung geschaffen haben. DIAMONDS umfasst 115 Personenjahre bei einer Laufzeit von Oktober 2010 bis Mai 2013.

Insgesamt arbeiten 23 Partner aus sechs europäischen Ländern unter der Leitung von Prof. Ina Schieferdecker, Faunhofer FOKUS.

www.itea2-diamonds.org 

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