06 March 2020 · Source: Plastverarbeiter · Download PDF

Neuer Software-Standard für höhere Effizienz bei der Produktentwicklung

Bildquelle: Simcon
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt – ebenso weitere nationale Institutionen aus Österreich, den Niederlanden und Kanada. (Bildquelle: Simcon)

Die besten Produkte und Bauteile entstehen durch eine ganzheitliche Gestaltung von Entwicklungs- und Fertigungsprozessen. Im besten Fall stehen hierbei alle Daten zu Materialeigenschaften und verhalten im gesamten Workflow zur Verfügung. Bisher erschweren jedoch viele unterschiedliche Schnittstellen den Datenfluss zwischen den Beteiligten. Simcon, Würselen, hat sich nun mit 30 internationalen Partnern im Projekt VMAP – Virtual Material Modelling in Manufacturing – zusammengeschlossen.

Das Ziel: Ein einheitlicher herstellerübergreifender Standard für den optimalen Informationsaustausch in Entwicklung und Produktion mit CAE. Unter Projektführung des Fraunhofer-Instituts für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI wird mit dem Standard die gesamte Wertschöpfungskette in der industriellen Produktion verbessert: Die reibungslose, automatisierte Kommunikation wird den Entwurfsprozess entscheidend vereinfachen und Zykluszeiten in der Konstruktionsoptimierung reduzieren. Bis 2020 werden die Projektpartner den Standard gemeinsam erarbeiten. Anschließend wird die herstellerunabhängige Community Material Data Exchange Interface Standard seine Einhaltung verfolgen und die Weiterentwicklung vorantreiben.

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