16 February 2006 · Source: Austria Innovativ · Download PDF

Europas Hochtechnologie-Iniative: Erfolgsfaktor der IKT-Wirtschaft

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„ITEA 2“ (Information Technologies for European Advancement) ist der Nachfolger des erfolgreichen ITEA Programms und zählt zu den wichtigsten europäischen Initiativen für vorwettbewerbliche Forschung und Entwicklung im Bereich eingebetteter und verteilter Software für softwareintensive Systeme und Dienste. Dazu zählen z.B. die Automobil-, Bahn- und Kommunikationstechnik, die Luft- und Raumfahrttechnik, das Gesundheitswesen, die Unterhaltungs- und Haushaltselektronik und das Umweltmanagement. Es leistet einen wesentlichen Beitrag im europäischen Forschungs­raum und unterstützt im Rahmen der EUREKA-Initiative abgestimmte nationale Förderanträge. ITEA 2-Projekte sind industriegesteuerte, durch die Partner initiierte, einander ergänzende F&E-Aktivitäten mindestens zweier Unternehmen aus zwei verschiedenen Ländern. Die Projekte werden von allen 35 Ländern im EUREKA-Rahmenverbund finanziell unterstützt. Infos zu den jeweils aktuellen Teil­nahme­regeln und Möglichkeiten sind in eimen Schritt über die Förderern vor Ort zue erfahren. Eine enstsprechende Adressliste sowie weitere Infos gibt es unter: www.itea2.org.

 

„MEDEA+“ (Microelectronics Development for European Applications) ist auf Betreiben und unter aktiver Mitwirkung der europäischen Industrie entstanden, um F&E-Programme im Bereich der Mikro- und Nanoelektronik zu definieren, zu qualifizieren und nach gemeinsam erarbeiteten Spielregeln durchzuführen, um Europa in eine weltweite Führungsrolle auf dem Gebiet innovativer Chip-Systemkonzepte zu bringen. Das F&E-Portfolio von MEDEA+ besteht inhaltlich aus zusammenhängenden “Applikations”- und “Technologieprojekten”, mit den Schwerpunkten wie Hochgeschwindigkeitskommunikation, Multimedia-Terminals, Smartcards, Automobilelektronik, Sicherheitstechnologien und Motormanagement, sowie extreme UV Lithographie, Sub 100 nm CMOS Technologie und Projekten in Systemarchitektur und –standards, Designmethodiken und Intellectual Property (IP) Wiederverwendung. Das gegenwärtige Entwicklungsprogramm umfasst derzeit kumulativ nahezu 19.000 Personenjahre bei einem jährlichen Kostenvolumen von ungefähr 500 Millionen Euro. Dabei beträgt die durchschnittliche Abwicklungszeit eines Projektes 3,5 Jahre und umfasst typischerweise 15 Partner aus fünf Ländern. Infos: http://www.medeaplus.org/.

 

Strategische Initiative

Beginndatum

Enddatum d.
1. Phase

Diese Calls verlangen die Redaktion von Project Outlines

CELTIC

23.01.2006

04.05.2006

Telekommunikationsdienste, Technologien und Systemlösungen, Multimedia, mobile und Breitbandinfrastukturen sowie Sicherheitskonzepte

ITEA2

02.02.2006

07.04.2006

The ITEA 2 Blue Book and the ITEA Technology Roadmap for Software-Intensive Systems form the basis for the technical content in this 1st Call.

MEDEA+

Juni 2005

Bis auf weiteres

Hochgeschwindigkeitskommunikation, Multimedia-Terminals, Smartcards, Automobilelektronik, Sicherheitstechnologien und Motormanagement, sowie extreme UV Lithographie, Sub 100 nm CMOS Technologie und Projekten in Systemarchitektur und –standards, Design-methodiken und Intellectual Property (IP) Wiederverwendung

Weitere Infos“ FFG/EIP – Österreichisches EUREKA Büro, Hr. Philippe Loward, Nationaler Projektkoordinator, Tel.: 05/770 55 4901, E-Mail: philippe.loward@ffg.at.